Marion Schuster und ihre unabhängige Initiative "Familie Perchtoldsdorf" bringt wieder den Osterhasen zu den Kindern. Anmeldung (siehe Bild) per Telefon unbedingt notwendig, Damit der Osterhase genug Osternester mithat. ... mehr zeigenweniger zeigen


***Der Fun-Faktor – Mehr als nur Aufpassen***
Hand aufs Herz: Wer sagt, dass Arbeit keinen Spaß machen kann? 😉Als Teil des Aufsichtsteams im Kinderfreibad Lerchenhöhe/Brunn am Gebirge oder Gemeindeteich Wiener Neudorf erlebst du einen unvergesslichen Sommer!
Du bist mittendrin, sorgst für Sicherheit und genießt das einzigartige Flair eines Badetages. Es geht nicht nur darum, aufzupassen – es geht darum, Teil der Freibad-Community zu sein und einen Sommer voller cooler Erlebnisse und Teamwork zu haben. 🤝
Die ÖWR Abschnitt Perchtoldsdorf Wasserrettung Perchtoldsdorf, Rettungsschwimmer Ausbildung - die wir als Schwimmschule unterstützen - ist mehr als nur ein Dienstgeber; wir sind eine Gemeinschaft. Bei uns triffst du Gleichgesinnte, knüpfst neue Freundschaften und lernst fürs Leben. Das Miteinander und der Spaß sind garantiert!
Mach den Sommer 2026 zu deinem besten Sommer. 💧
Lust bekommen? Alle Infos zur Ausbildung (Helferschein/Rettungsschwimmer) gibt's auf der Website www.ertrinken.at. Dort findest du auch Kontaktdaten für eine unverbindliche Anfrage.
#SpaßamJob #Teamwork #Freibadlife #ÖsterreichischeWasserrettung #Perchtoldsdorf
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Wir wünschen ein erholsames Wochenende. www.facebook.com/share/p/1AjVkyEhgw/Mit 71 zahlte ich 3,50 € fürs Stadtbad, und begriff erst im Wasser, wie lange ich allein gekämpft hatte.
Sie haben das neue Stadtbad direkt gegenüber von meinem Wohnblock gebaut. Vierzehn Monate lang habe ich von meinem Fenster aus zugesehen: Bauzäune, Beton, Kacheln, schließlich das glatte Blau, das plötzlich wie ein Versprechen wirkte.
Ich heiße Constanze. Einundsiebzig. Verwitwet. Drei Kinder, die sonntags anrufen, wenn sie daran denken.
Schwimmen war nie mein Leben. Wasser macht mich unruhig. Mit neun wäre ich fast ertrunken, im Ferienlager der Kirchengemeinde. Das Becken war voll, alle schrien, und ich rutschte weg. Ich strampelte, schluckte Wasser, versuchte zu winken — niemand sah es. Erst als ein anderes Kind schrie, kam Hilfe.
Das blieb: nicht nur die Angst vor Wasser. Sondern dieses Gefühl, still unterzugehen, während alle weitermachen.
Als das Bad im März öffnete, saß ich oft auf dem Balkon und beobachtete die Frühschwimmer. Punkt sieben Uhr. Immer dieselben Gesichter. Bahnen ziehen, kaum Worte. Eine Frau fiel mir besonders auf: graue Kurzhaarfrisur, ruhiger Blick. Sie schwamm nicht viel. Sie legte sich auf den Rücken und trieb. Zwanzig Minuten. Einfach treiben, als hätte sie Frieden im Körper.
Ich wollte diesen Frieden.
Drei Wochen brauchte ich, um durchs Drehkreuz zu gehen. Dann stand ich an der Kasse, zahlte den Seniorentarif und hielt das Armband fest, als könnte es weglaufen. In der Umkleide zog ich einen Badeanzug an, den ich bestellt hatte. Ich fühlte mich lächerlich und sichtbar.
Im Nichtschwimmerbereich klammerte ich mich an den Rand. Das Wasser war warm. Und nach wenigen Minuten merkte ich etwas Unerwartetes: Meine Knie taten weniger weh.
Die Frau vom Balkon schwamm herüber. „Erstes Mal?“
Ich nickte.
„Ich bin Ruth“, sagte sie. Kein Mitleid, keine große Szene. „Heute bleiben Sie im Flachen. Gehen Sie einfach hin und her. Wasser hilft den Knien.“
Dann drehte sie ab und trieb wieder, als wäre das ihr Platz in der Welt.
Ich ging. Hin und zurück. Ich fühlte mich anfangs dumm und zugleich zum ersten Mal seit Langem ein bisschen leichter.
Am nächsten Morgen war ich wieder da. Sieben Uhr. Ruth auch.
Und zwei andere: Ludwig, ein älterer Mann, der konzentriert Übungen machte. „Arthrose“, sagte er irgendwann. „Arzt meinte: Schwimmen oder Tabletten. Ich hab das Wasser gewählt.“
Und Kira, jünger, mit einer langen Narbe am Bein. Sie bewegte sich langsam, aber stur. „Unfall“, sagte sie knapp. „Im Wasser fühle ich mich normal. Als wäre mein Körper nicht kaputt.“
Wir wurden keine Freunde im üblichen Sinn. Keine Nachnamen, keine Treffen außerhalb. Wir redeten nicht über Politik, Religion oder alte Verletzungen. Wir waren einfach da — jeden Morgen um sieben, nebeneinander, im selben Becken.
Nach zwei Wochen fragte Ruth, als wäre es nichts Besonderes: „Wollen Sie mal treiben?“
Ich schüttelte den Kopf. „Ich kann nicht.“
Ruth sah mich an. „Jeder kann treiben. Der Körper will das. Man muss nur aufhören, dagegen zu kämpfen.“
Sie zeigte mir, wie: Kinn leicht hoch, Arme auf, Schultern locker — Vertrauen.
Ich lehnte mich zurück und sank. Panik. Husten. Herzrasen. Neun Jahre alt, wieder.
„Nochmal“, sagte Ruth ruhig.
Nicht „Keine Angst“. Nicht „Sie schaffen das“. Nur: „Nochmal.“
Elf Tage dauerte es, bis ich dreißig Sekunden treiben konnte, ohne dass mein Körper Alarm schlug. Und dann passierte es: Ich lag plötzlich da, Rücken im Wasser, Ohren halb untergetaucht, die Geräusche wurden weich, und ich spürte, wie das Wasser mich hielt.
Ich fing an zu weinen. Richtig. Mit einundsiebzig, mitten im Stadtbad.
Ruth trieb neben mir. Sagte nichts. Fragte nichts. Und genau das machte es erträglich.
Wir machten weiter. Bahnen. Übungen. Treiben. Bis Ludwig nicht mehr kam.
Fünf Tage. Ich fragte an der Kasse. Die Antwort war freundlich und hart: Datenschutz. Keine Auskunft.
Ruth blieb neben mir stehen. „Wir melden uns“, sagte sie nur. Sie bat das Personal, Ludwig eine Nachricht zu schicken: dass die Frühschwimmer sich Sorgen machen.
Zwei Tage später ließ seine Tochter ausrichten: Schlaganfall. Reha. Ludwig vermisse uns.
Also gingen wir. Dienstags, abwechselnd. Kurz. Unaufdringlich. Wir brachten ihm Kleinigkeiten aus dem Becken: wer da war, wie kalt es draußen war, dass Ruth noch immer zwanzig Minuten trieb. Ludwig weinte beim ersten Besuch. „Ihr seid gekommen?“
„Natürlich“, sagte ich. „Sie gehören doch dazu.“
Vier Monate später kam er zurück. Mit Stock. Langsam. Aber er kam.
Wir hielten kurz inne, als er ins Flache stieg. Dann schwammen wir weiter. Weil das unser Ding geworden war: auftauchen. Wieder und wieder.
Letzten Monat kamen drei neue dazu: ein Mann nach einer OP, eine Frau mit dauernden Schmerzen, ein Teenager mit Angst, dem Schwimmen hilft. Ruth sagte zu ihnen dasselbe, was sie zu mir gesagt hatte: „Bleiben Sie im Flachen. Gehen Sie erst mal. Wir sind jeden Morgen hier.“
Kira bräuchte das Wasser längst nicht mehr. Trotzdem kommt sie.
„Warum?“, fragte ich.
Sie sah kurz weg. „Weil ihr bei Ludwig aufgetaucht seid“, sagte sie leise. „So ist noch nie jemand für mich aufgetaucht.“
Ich bin einundsiebzig. Zweiundsechzig Jahre lang hatte ich Angst vor Wasser, weil damals niemand gemerkt hat, dass ich untergehe.
Heute treibe ich jeden Morgen mit Menschen, die es merken.
Wir müssen nicht alles voneinander wissen. Es reicht: sieben Uhr, warmes Wasser, ein Blick, der sagt: Ich sehe dich. Ich bin da.
Und manchmal ist das mehr als genug.
Vielleicht finden Sie Ihre Leute auch nicht dort, wo Sie sie erwarten.
Vielleicht warten sie schon im Flachen.
Bereit, Ihnen zu zeigen, wie man treibt.
📖 Lass dich von Claudias Geschichtenstube zu weiteren mitreißenden Kurzgeschichten inspirieren.
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Ab sofort können wir alle Plätze am Mittwoch besetzen! Nicht im Käfer, sondern im FZZ Perchtoldsdorf. Ab sofort ist Mittwoch auch Gruppenunterricht mit maximal 6 Kindern, und nicht nur Einzelunterricht möglich! Unverbindlich anfragen wie immer auf www.schwimmkurse.info. Herzlich willkommen! ... mehr zeigenweniger zeigen

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Wir schwimmen sowohl in Perchtoldsdorf, als auch in Gänserndorf in kleinen Gruppen von maximal 6 Kindern. Damit diese Gruppen möglichst homogen sind, verfahren wir mit der Kursanmeldung etwas aufwändiger als der Mitbewerb. Für das gute Ergebnis jedoch zahlt sich das aus! ... mehr zeigenweniger zeigen


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