COVID 19 PRÄVENTION & ABLAUFRICHTLINIEN „Sommer 2021“:

Nachfolgende Regeln und Maßnahmen gelten* mit 1. Juli 2021 beginnend bis auf Widerruf durch das FZZ Perchtoldsdorf für alle Angebote der Schwimmschule Perchtoldsdorf. Eine Anpassung* – basierend auf geänderten Regelungen der Regierung oder der Betreiber – kann jederzeit stattfinden und bleibt vorbehalten!

Letzte Aktualisierung am 30. Juni 2021. Grundlage ist die 278. Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, mit der die Verordnung über weitere Öffnungsschritte in Bezug auf die COVID-19-Pandemie (2. COVID-19-Öffnungsverordnung) erlassen und geändert wird* ACHTUNG: Für das Freizeitzentrum Perchtoldsdorf gelten seitens des Betreibers teils strengere Regeln.

Zudem sind diese Regeln und Maßnahmen für alle Beteiligte verpflichtend und eine bindende Ergänzung zu den Teilnahmebedingungen der Schwimmschule Perchtoldsdorf (online unter https://schwimmkurse.info/teilnahmebedingungen/). Bei Widersprüchen zu Angaben in den Teilnahmebedingungen gelten die Angaben in den jeweils geltenden COVID 19 PRÄVENTION & ABLAUFRICHTLINIEN.

Klick hier zum Download dieser Richtlinien alternativ als PDF

Präventionskonzept:

  • Ein eigenes Präventionskonzept der Schwimmschule ergänzt und präzisiert die Haus- und Bäderordnung des FZZ Perchtoldsdorf, die ansonsten unberührt gültig bleibt und ist sie eine Ergänzung zum generellen Präventionskonzept des FZZ Perchtoldsdorf.
  • Als Präventionsbeauftragter für die Schwimmschule ist in dieser Zeit Ralph Hamburger (0664 4040034, ralph@schwimmkurse.info) bestellt. Er ist auch zuständig für die Kontrolle der vorgeschriebenen Registrierungs- und Testkontrollen des Lehr- und Ausbildungspersonals.

Eintritt und Zutritt für Schwimmunterrichtsteilnehmer:

  • Im Kassenbereich ist ein MNS zu tragen. Es muss keine ffp2 Maske sein, erlaubt sind auch andere, die Mund uns Nase ganz abdeckende Masken.
  • Sie bezahlen Ihren Badeintritt (entsprechend ihrer Wahl) direkt an der öffentlichen Kassa im Foyer des FZZ Perchtoldsdorf.
  • Das Kassapersonals kontrolliert beim Kauf Ihrer Eintrittskarte den „Grünen Pass“ („geimpft, getestet,genesen„), oder andere gültige Nachweise einer „geringen epidemiologischen Gefahr“ entsprechend der gesetzlichen Verordnung.
    Bitte beachten Sie ob dieser beiden Maßnahmen, dass es mitunter zu Wartezeiten und einer längeren Warteschlange an der Kassa kommen kann. Bitte kalkulieren Sie Ihre Zeit so, dass Sie den gebuchten Unterricht bereits umgezogen und pünktlich in der Schwimmhalle beginnen können.

Die 3G Regel – getestet, geimpft, genesen“ („Grüner Pass“) Die gesetzliche Regelung:
Als Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr im Sinne dieser Verordnung gilt

    1. ein Nachweis über ein negatives Ergebnis eines SARS-CoV-2-Antigentests zur Eigenanwendung, der in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem erfasst wird und dessen Abnahme nicht mehr als 24 Stunden zurückliegen darf,
    2. ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines Antigentests auf SARS-CoV-2, dessen Abnahme nicht mehr als 48 Stunden zurückliegen darf,
    3. ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2, dessen Abnahme nicht mehr als 72 Stunden zurückliegen darf,
    4. eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion mit SARS-CoV-2, die molekularbiologisch bestätigt wurde,
    5. ein Nachweis über eine mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen COVID-19 erfolgte
      • Erstimpfung ab dem 22. Tag nach der Erstimpfung, wobei diese nicht länger als 90 Tage zurückliegen darf, oder
      • Zweitimpfung, wobei diese nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf, oder
      • Impfung ab dem 22. Tag nach der Impfung bei Impfstoffen, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist, wobei diese nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf, oder
      • Impfung, sofern mindestens 21 Tage vor der Impfung ein positiver molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 bzw. vor der Impfung ein Nachweis über neutralisierende Antikörper vorlag, wobei die Impfung nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf,
    6. ein Absonderungsbescheid, wenn dieser für eine in den letzten 180 Tagen vor der vorgesehenen Testung nachweislich mit SARS-CoV-2 infizierte Person ausgestellt wurde,
    7. ein Nachweis über neutralisierende Antikörper, der nicht älter als 90 Tage sein darf.

Kinder bis 12 Jahre brauchen keinen Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (kein Test o.a.). Selbsttests aus der Schule werden anerkannt, wenn diese offiziell bestätigt sind (z.B. Stickerheft).

Links: Liste kostenloser Teststationen im Bezirk Mödling | Liste kostenloser Teststationen in Wien | Selbsttestung mit Zertifikat

  • Bitte rechnen Sie damit, dass Sie bei Betreten des Hallenbades (nach Garderobe oder vom Freibad kommend) aufgefordert werden, einen Gästeregistrierungsbogen auszufüllen.

Sie können hier den Registrierungsbogen schon jetzt downloaden und bereits ausgefüllt zum Eintritt mitbringen um Zeit zu sparen. Alternativ steht Ihnen die Website www.ichwarda.at zur Onlineregistrierung zur Verfügung, zeigen Sie das danach erhaltene Bestätigungsmail bei der Registrierung vor. (Pro Kunde und Begleitperson aus gleichem Haushalt reicht 1 Registrierung, wenn alle Namen angeführt sind)

Bei Nichterfüllung dieser Anforderungen ist die Teilnahme und der Zutritt zu verwehren. Ein Anspruch auf Rückerstattung jedweder Art besteht nicht.

Garderobe und Zutrittsweg Schwimmhalle für Schwimmkursteilnehmer:

  • Es ist für die Kursteilnehmer möglich die Umkleiden im 1. Stock des Hallenbades zu verwenden (€ 1,- oder € 2,- Münze Pfand), von dort führt ein Ausgang direkt in die Schwimmhalle. Ab Ausgang der Garderobe ist das Tragen von Badekleidung für alle Personen Pflicht (keine Straßenkleidung erlaubt).

Verhalten in der Schwimmhalle für Schwimmkursteilnehmer und Begleitpersonen – Empfehlungen:

  • Achten Sie freiwillig auf genügend Abstand zu haushaltsfremden Personen, soweit es Ihnen möglich und sinnvoll erscheint.
  • Benützen Sie für Ihre Hände die bereitgestellten Desinfektionsspender.
  • Die Gruppengröße eines Kurses beträgt maximal 6 Schülerinnen plus 1 Schwimmlehrerin.
  • Die Übungen im Unterricht sind Abstandsempfehlungen bestmöglich angepasst, auf gemeinsame Atemübungen wird verzichtet.
  • Verwendetes Schwimmlernmaterial wird von der Schwimmschule gestellt. Die Eltern sind eingeladen, eine persönliche Schwimmschlange für ihre Kinder zum Kurs mitzunehmen, wenn Sie die Verwendung von allgemeinem Lernmaterial einschränken wollen. Persönliche Utensilien sollen gekennzeichnet (z.B. zuhause gefüllte Trinkflasche, Handtücher, usw.) und auf keinen Fall geteilt werden.
  • Beim Abschlusskreis wird auf Händehalten und lautes Rufen verzichtet.
  • Bei Parallelkursen koordinieren die SchwimmlehrerInnen nicht nur das zeitversetzte Anfangen der Kurseinheit, sondern auch den größtmöglichen, sinnvollen Abstand der Gruppen zueinander im Wasser.
  • Lautes Zurufen durch Begleitpersonen in der Halle an die Kinder ist bestmöglich zu unterlassen.
  • Alle Gäste werden eingeladen, den Toilettengang vorzugsweise schon vor Besuch des Bades zu absolvieren.

 Umgang beim Auftreten von Symptomen und bestätigten Infektionen mit dem SARS-Cov2-Virus

  • Bei Krankheitssymptomen jeglicher Art (Fieber, Husten Geschmackslosigkeit etc.) ist für die betroffenen Personen kein Zutritt mehr gestattet. Die Person hat:
    • die SchwimmlehrerIn darüber zu informieren und diese den Präventionsbeauftragten, und dieser die Leitung des FZZ zu verständigen,
    • das FZZ umgehend zu verlassen,
    • die zuständige Gesundheitsbehörde zu informieren (Gesundheitshotline 1450),
    • deren Anweisung strikt zu befolgen.

Wissenswertes/Informatives:

Die Gefahr, sich durch Badewasser mit dem Coronavirus zu infizieren, ist bei korrektem Verhalten extrem gering. Selbst wer Wasser schluckt, in dem sich eine Covid-19-positive Person aufhält, muss sich nicht sorgen. Denn einerseits wirkt im Badewasser ein enormer Verdünnungseffekt, sodass die Virenlast verschwindend klein ist. Und andererseits wird Badewasser aufwändigst gereinigt, gefiltert und mit Chlor oder anderen Chemikalien behandelt: Da haben Coronaviren keine Chancen.
Während des Schwimmens ist die Ansteckungsgefahr gering, wenn man sich diszipliniert bewegt und nicht im Planschbecken mit haushaltsfernen Menschen herumbalgt. Zum einen wälzen Armzug- und Beinschlagbewegungen die Luftschichten direkt oberhalb der Wasseroberfläche derart stark um, dass ausgeatmete Aerosole kaum an Ort stehen bleiben. Zum anderen helfen die Wasserfontänen der Schwimmbewegungen dabei, die Luft über der Wasseroberfläche pausenlos zu verdünnen.
Die Gefahr von Schmierinfektionen ist bei Schwimmbrettchen, Pull-Buoys oder Pool-Noodeln, die mehrere Menschen miteinander teilen, sehr gering. Denn die Hilfsmittel werden beim Gebrauch permanent mit Chlorwasser «gespült» und damit faktisch «desinfiziert». Bei kleinen Kindern besteht schon eher die Gefahr, dass eine Ladung Spucke an den Hilfsmitteln kleben bleibt. Wer sicher gehen will, nimmt eigenes Material mit oder taucht die hallenbadeigenen Geräte vor dem Benützen vollständig ins Wasser. Der normale Gebrauch von Badetüchern birgt übrigens laut dem Infektiologen Franz Allerberger – auch wenn das Handtuch für längere Zeit nass ist – kein erhöhtes Infektionsrisiko in sich.
Allerdings kann man sich im Hallenbad dennoch mit Sars-CoV-2 anstecken. Überall da, wo infizierte Mitmenschen Aerosole hinterlassen, die sich lange in der Luft halten. Das kann je nach Belüftung bereits beim Anstehen an der Kasse, in den Garderoben oder in den Toilettenkabinen passieren. Letztere sind besonders kritisch zu werten, wenn die Räumlichkeiten relativ eng und hochfrequentiert sind und selten starker Zugluft weht. Gleiches gilt auch für geschlossene Umkleidekabinen. Besser ist es, sich zügig in der Grossraumgarderobe mit Bewegung in der Luft umzuziehen.
Auch der Beckenrand kann nicht immer als Safety-Zone betrachtet werden; gerade in Stosszeiten, wenn sich viele Menschen auf engem Raum tummeln, ist die Abstandsregel schwierig einzuhalten. Auch das Tratschen im Wasser und am Beckenrand ist aufs Nötigste zu reduzieren. Ohne Abstand ist die Gefahr einer Tröpfcheninfektion vergrössert.
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