COVID 19 PRÄVENTION & ABLAUFRICHTLINIEN „Halle exklusiv“:

Danke an die Marktgemeinde Perchtoldsdorf und das Freizeitzentrum, welches uns als eine von wenigen Einrichtungen den Wiederbeginn des Unterrichts ermöglicht – und das unter exklusiver Nutzung der Schwimmhalle. Dies ist nur möglich unter Einhaltung besonderer Covid-19 Schutz- und Ablaufmaßnahmen:

Nachfolgende Regeln und Maßnahmen gelten* ab 19.05.2021 bis auf Widerruf durch das FZZ Perchtoldsdorf für alle Angebote der Schwimmschule Perchtoldsdorf. Eine Anpassung* – basierend auf geänderten Regelungen der Regierung oder der Betreiber – kann jederzeit stattfinden und bleibt vorbehalten!

Zudem sind diese Regeln und Maßnahmen für alle Beteiligte verpflichtend und eine bindende Ergänzung zu den Teilnahmebedingungen der Schwimmschule Perchtoldsdorf (online unter https://schwimmkurse.info/teilnahmebedingungen/). Bei Widersprüchen zu Angaben in den Teilnahmebedingungen gelten die Angaben in den jeweils geltenden COVID 19 PRÄVENTION & ABLAUFRICHTLINIEN.

Wir wissen um den großen Umfang der Informationen – dennoch bitten wir Sie diese ausführlich zu studieren, um unseren Aufwand an telefonischen Anfragebeantwortungen zu ohnedies hier festgehaltenen Inhalten zu reduzieren. Bleibt wirklich etwas unbeantwortet, sind wir selbstverständlich auch persönlich (Büro Mo-Fr 10-12 Uhr) oder über Ihre SchwimmlehrerIn erreichbar. Dankeschön.

Klick hier zum Download dieser Richtlinien alternativ als PDF

Generelle Vorgaben:

  • Das Hallenbad des Freizeitzentrums Perchtoldsdorf ist aktuell nur für Schwimmschulkunden und deren Begleitung exklusiv zugänglich. Eine außergewöhnliche Möglichkeit, die uns hier die Gemeinde Perchtoldsdorf, im Sinne der Bekämpfung des Ertrinkungstodes bietet. Für die Abwicklung aller damit verbundenen Organisationsmaßnahmen und Aufgaben ist die Schwimmschule Perchtoldsdorf verantwortlich.
  • Die maximal zulässige Personenzahl gleichzeitig in der Schwimmhalle beträgt: 30.
  • Der Mindestabstand zu haushaltsfremden Personen beträgt überall 2m. Für die Betreuung von Kindern gelten die Richtlinien der außerschulischen Jugendarbeit (ff).
  • Der Aufenthalt in der Halle ist nur während des Unterrichts erlaubt. Die Halle ist erst knapp vor Kursbeginn zu betreten und nach Kursende gleich wieder zu verlassen.
  • Das Präventionskonzept ergänzt und präzisiert die Haus- und Bäderordnung des FZZ Perchtoldsdorf, die ansonsten unberührt gültig bleibt. Zudem ist sie eine Ergänzung zum generellen Präventionskonzept des FZZ Perchtoldsdorf.
  • Als Präventionsbeauftragter für die Schwimmschule ist in dieser Zeit Ralph Hamburger (0664 4040034, ralph@schwimmkurse.info) bestellt. Er ist auch zuständig für die Kontrolle der vorgeschriebenen Registrierungs- und Testkontrollen des Lehr- und Ausbildungspersonals.
  • Jedes Kurskind soll von nur einer Betreuungsperson (Erziehungsberechtigten) begleitet werden. Die Mitnahme einer weiteren Begleitperson aus gleichem Haushalt ist zulässig, wenn die Gesamtpersonenzahl in der Halle von 30 nicht überschritten wird. Ein Anspruch darauf besteht nicht. Eine zweite Begleitperson aus einem anderen Haushalt als dem des Kindes ist nicht zulässig.

Eintritt und Zutritt für Schwimmunterrichtsteilnehmer:

  • Der Zugang erfolgt über den allgemeinen Kassenbereich des FZZ Perchtoldsdorf. FFP2 Maskenpflicht und 2m Abstand zu haushaltsfremden Personen!
  • Kursteilnehmer melden sich NICHT an der öffentlichen Kassa (kein Anstellen notwendig), sondern wenden sich ca. 15 Minuten vor Unterrichtsbeginn direkt an die SchwimmlehrerIn im Kassen-Foyer, erkennbar am orangen T-Shirt.
  • Die SchwimmlehrerIn nimmt zum Unterrichts-Ersttermin den Kursbeitrag gemäß Angebot bar abgezählt in einem mit Namen beschrifteten Kuvert – sowie die im Angebot enthaltenen Eintrittspreise für den ganzen Kurs bar und abgezählt in einem weiteren mit Namen beschrifteten Kuvert im Foyer entgegen.
  • Folgende Maßnahmen werden 15 Minuten vor Unterrichtsbeginn, bei jedem Termin, mit den Kunden im Foyer immer durchgeführt:
  • Die SchwimmlehrerIn kontrolliert einen der gesetzlichen Regelung entsprechenden ⇒ negativen Coronatest (oder „grünen Pass“) ⇐ der Kursteilnehmer und Begleitpersonen:

Aktuelle Richtlinien Zugangstest: Selbsttest mit digitaler Lösung: 24h, Antigentest 48h, PCR Test 72h. Personen, die mit Sars-CoV2 infiziert waren, sind ab dem Zeitpunkt der Genesung ein halbes Jahr von der Testpflicht befreit. Geplant ist eine testbefreiende Lösung für geimpfte Menschen, gültig 1 Jahr ab dem 22 Tag der Erstimpfung.

Für Kinder bis zehn Jahre gilt das Testergebnis der Eltern bzw. eines oder einer Erziehungsberechtigten, ab dem Alter von zehn Jahren brauchen Kinder ein eigenes Testergebnis.

Geplant mit 19.05.2021: Der ⇒ gelbe Impfpass aus Papier ersetzt einen Coronatest, wenn eine Erstimpfung vermerkt ist, die mindestens 21 Tage zurück liegt ⇐. Welchen Impfstoff man zum Schutz vor dem Coronavirus erhalten hat spielt keine Rolle. Anfang Juni soll dann der digitale Impfpass („Grüner Pass“) verfügbar sein, den man sich als QR-Code auf sein Handy herunterladen kann (inkl. pdf Lösung für handylose Lösung).

Links: Liste kostenloser Teststationen im Bezirk Mödling | Liste kostenloser Teststationen in Wien

  • Die SchwimmlehrerIn nimmt einen von ihr gestellten, ausgefüllten ⇒ Gästeregistrierungsbogen ⇐ der Kunden und Begleitpersonen entgegen, den sie 28 Tage nach Kursende aufbewahrt und dann vernichtet.

Bei Nichterfüllung dieser Anforderungen ist die Teilnahme und der Zutritt zu verwehren. Ein Anspruch auf Rückerstattung jedweder Art besteht nicht.

  • Die Eintrittschips mit einer Gültigkeitsdauer von 1 Stunde erhalten Sie zu jedem Termin persönlich von der SchwimmlehrerIn überreicht. Kein Anstellen an der Kassa! Möchte ein Teilnehmer länger im Freibad bleiben, hat er die Möglichkeit, stundenweise (bis 3 Stunden) beim Auschecken an der regulären Kassa nachzuzahlen.
  • Zur Aufteilung des Kundenflusses werden parallellaufende Kurse um 20 Minuten zeitversetzt anfangen. Die Kurseinheiten dauern 30 Minuten, dazwischen hat die SchwimmlehrerIn 15 Minuten Pause, in der sie den Eintritt für die nächste Gruppe im Foyer abwickelt.

Garderobe und Zutritts-/Abtrittsweg Schwimmhalle für Schwimmkursteilnehmer:

  • Es sind für die Kursteilnehmer die Umkleiden im Freibereich zu verwenden (€ 1,- oder € 2,- Münze Pfand), und danach ist die Schwimmhalle über den Weg Kassenhalle > Behindertengarderobe > Schwimmhalle erst kurz vor Unterrichtbeginn zu betreten.
  • Bei extrem kaltem Wetter kann der Umkleidebereich kurzfristig direkt in die Behindertengarderobe verlegt werden. Dies wird den Kunden beim Eintritt tagesaktuell durch die SchwimmlehrerIn vor Ort mitgeteilt.
  • Der Abgang aus der Halle erfolgt auf dem gleichen Weg, wobei von den TeilnehmerInnen immer auf genügend Abstand zu haushaltsfremden Personen zu achten ist.
  • In allen Innenräumen ist ein FFP2 Mund-Nasenschutz zu tragen, außer für Kinder gemäß den allgemeinen Bestimmungen: Kleinkinder bis zwei Jahre dürfen keine Masken tragen (Erstickungsgefahr). Kinder ab sechs Jahren können einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Die FFP2-Pflicht gilt ab dem Alter von 14 Jahren.

Verhalten in der Schwimmhalle für Schwimmkursteilnehmer und Begleitpersonen.

  • Nur während des Aufenthaltes im Wasser (Ausübung der Kurstätigkeit und Teilnahme) selbst ist kein FFP2 Mund-Nasenschutz zu tragen, für Zuschauer und Begleitpersonen in der Halle schon.
  • Begleitpersonen halten beim Zuschauen einen 2m Abstand untereinander (außer Personen gleichen Haushalts) ein.
  • Die SchwimmlehrerInnen tragen teilweise freiwillig ein FaceShield während des Unterrichts.
  • Die Gruppengröße eines Kurses beträgt maximal 6 Schülerinnen plus 1 Schwimmlehrerin.
  • Die Übungen im Unterricht sind den 2m Abstandsregeln bestmöglich angepasst (kurzfristige Unterschreitungen erlaubt), auf gemeinsame Atemübungen wird verzichtet.

Im Sinne der außerschulischen Jugendarbeit darf innerhalb von den Kleingruppen (Gruppengröße: maximal 10 Personen unter 18 Jahren, zuzüglich maximal 2 volljährige Betreuungspersonen) der Mindestabstand gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, das Tragen einer FFP2 Maske ohne Ausatemventil (bzw. eines eng anliegenden MNS) entfallen!

  • Verwendetes Schwimmlernmaterial wird nach jeder Einheit durch die SchwimmlehrerIn mittels Spraylösung desinfiziert. Die Eltern sind eingeladen, eine persönliche Schwimmschlange für ihre Kinder zum Kurs mitzunehmen. Persönliche Utensilien sollen gekennzeichnet (z.B. zuhause gefüllte Trinkflasche, Handtücher, usw.) und auf keinen Fall geteilt werden.
  • Beim Abschlusskreis wird auf Händehalten (2m Abstand) und lautes Rufen verzichtet.
  • Bei Parallelkursen koordinieren die SchwimmlehrerInnen nicht nur das zeitversetzte Anfangen der Kurseinheit, sondern auch den größtmöglichen, sinnvollen Abstand der Gruppen zueinander im Wasser.
  • Begleitpersonen dürfen auf der Steinstufe (Garderobenseitig) Platz nehmen, eine Verwendung der Liegesessel ist nicht erlaubt.
  • Lautes Zurufen durch Begleitpersonen in der Halle an die Kinder ist tunlichst zu unterlassen.

Hygienebereiche (WC und Duschen)

  • Alle Gäste werden eingeladen, den Toilettengang vorzugsweise schon vor Besuch des Bades zu absolvieren. Die Toiletten im Hallenbereich sind zugänglich.
  • Abgesperrt und nicht zugänglich sind die Duschen im Hallenbad. Duschen dürfen nur im Freibad benutzt werden.

 Umgang beim Auftreten von Symptomen und bestätigten Infektionen mit dem SARS-Cov2-Virus

  • Bei Krankheitssymptomen jeglicher Art (Fieber, Husten Geschmackslosigkeit etc.) ist für die betroffenen Personen kein Zutritt mehr gestattet. Die Person hat:
    • die SchwimmlehrerIn darüber zu informieren und diese den Präventionsbeauftragten, und dieser die Leitung des FZZ zu verständigen,
    • das FZZ umgehend zu verlassen,
    • die zuständige Gesundheitsbehörde zu informieren (Gesundheitshotline 1450),
    • deren Anweisung strikt zu befolgen.

Wissenswertes/Informatives:

Die Gefahr, sich durch Badewasser mit dem Coronavirus zu infizieren, ist bei korrektem Verhalten extrem gering. Selbst wer Wasser schluckt, in dem sich eine Covid-19-positive Person aufhält, muss sich nicht sorgen. Denn einerseits wirkt im Badewasser ein enormer Verdünnungseffekt, sodass die Virenlast verschwindend klein ist. Und andererseits wird Badewasser aufwändigst gereinigt, gefiltert und mit Chlor oder anderen Chemikalien behandelt: Da haben Coronaviren keine Chancen.
Während des Schwimmens ist die Ansteckungsgefahr gering, wenn man sich diszipliniert bewegt und nicht im Planschbecken mit haushaltsfernen Menschen herumbalgt. Zum einen wälzen Armzug- und Beinschlagbewegungen die Luftschichten direkt oberhalb der Wasseroberfläche derart stark um, dass ausgeatmete Aerosole kaum an Ort stehen bleiben. Zum anderen helfen die Wasserfontänen der Schwimmbewegungen dabei, die Luft über der Wasseroberfläche pausenlos zu verdünnen.
Die Gefahr von Schmierinfektionen ist bei Schwimmbrettchen, Pull-Buoys oder Pool-Noodeln, die mehrere Menschen miteinander teilen, sehr gering. Denn die Hilfsmittel werden beim Gebrauch permanent mit Chlorwasser «gespült» und damit faktisch «desinfiziert». Bei kleinen Kindern besteht schon eher die Gefahr, dass eine Ladung Spucke an den Hilfsmitteln kleben bleibt. Wer sicher gehen will, nimmt eigenes Material mit oder taucht die hallenbadeigenen Geräte vor dem Benützen vollständig ins Wasser. Der normale Gebrauch von Badetüchern birgt übrigens laut dem Infektiologen Franz Allerberger – auch wenn das Handtuch für längere Zeit nass ist – kein erhöhtes Infektionsrisiko in sich.
Allerdings kann man sich im Hallenbad dennoch mit Sars-CoV-2 anstecken. Überall da, wo infizierte Mitmenschen Aerosole hinterlassen, die sich lange in der Luft halten. Das kann je nach Belüftung bereits beim Anstehen an der Kasse, in den Garderoben oder in den Toilettenkabinen passieren. Letztere sind besonders kritisch zu werten, wenn die Räumlichkeiten relativ eng und hochfrequentiert sind und selten starker Zugluft weht. Gleiches gilt auch für geschlossene Umkleidekabinen. Besser ist es, sich zügig in der Grossraumgarderobe mit Bewegung in der Luft umzuziehen.
Auch der Beckenrand kann nicht immer als Safety-Zone betrachtet werden; gerade in Stosszeiten, wenn sich viele Menschen auf engem Raum tummeln, ist die Abstandsregel schwierig einzuhalten. Auch das Tratschen im Wasser und am Beckenrand ist aufs Nötigste zu reduzieren. Ohne Abstand ist die Gefahr einer Tröpfcheninfektion vergrössert.
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